17 | 10 | 2018

(Vor)Letzte Trainingswoche der Airbus RR Saison 2018.

Über das Wetter kann man sicher streiten, dem einen war es an diesem 18.September 2018 mit 30 Grad bereits wieder zu warm, anderen dagegen
fröstelte es wenig später bei nur noch;-) 25 Grad.

Nun denn, mit 8 Teilnehmern stand eine verhältnismäßig große Gruppe am Start, voll motiviert, die vermeintlich letzten Sonnenstunden des Sommer 2018 auszunutzen. Die Strecken Charakteristik sollte flach und sonnig sein und die Möglichkeit ein Schmutzbier im Zielbereich trinken zu können bieten. Somit fiel die Wahl auf die „Stader Runde". Der frische Gegenwind machte uns nicht schneller aber umso durstiger, wenngleich aus dem Bier ein Eis im Finkenwerder Eisladen wurde. Und so verabschiedeten sich alle mit einem lachenden und einem weinendem Auge. Denn kommende Woche findet die letzte Trainingswoche nach Feierabend statt (bei ausreichender Teilnehmerzahl). Denkt daran, letzter Dienstag im Monat ist Training auf der Nordseite.

In diesem Sinne,...kommt alle gut durch den Winter und die Cross-/MTB Saison.

SG [VR]

Dienstagstraining: Fast wie ein 6-er im Lotto :D

21.August 2018: Wetter – perfekt, Trikots einheitlich, Peloton: 6 hochmotivierte Fahrer. So könnte man diesen after work Trainingstag umschreiben.

Über Neugraben, Ehestorfer Heuweg, Tötensen - bei Dieter Bohlen vorbei und im Hitfelder Raum ortskundige guidance (danke, Frank), fuhren
wir eine für norddeutsche Verhältnisse recht wellige Runde bis vor die Tore von Buchholz.

Mit rund 500HM und 75km und einem Temposchnitt von gut 30km/h waren wir (die 2 einzigen beiden Nordelbe Fahrer Jens u.ich) sogar noch i.d.Lage einen Ziel-Eisbecher im doppelten Wortsinne mit an Bord zu nehmen.

In diesem Sinne, nutzt die letzten Trainingstage...

[VR]

20180821 190329

 

Nach dem Siebenschläfer ist vor dem Siebenschläfer

... und dieser Termin ist nun auch fest in unserem Kalender verankert. 

Fünf Radsportler der SG Airbus Hamburg starteten ausnahmsweise etwas früher (16:00), um bei bestem Sommerwetter, um am Donnerstag diese 120km Feierabendrunde in Angriff zu nehmen. 

Eine Extra Schleife von ca. 15km (die Kanalbrücke in Wischhafen war geschlossen) war zwar nicht eingeplant, hat aber niemandem geschadet ;-) Das Wetter war prima, die Gruppe bestehend aus Jens Br, Stefan W, Christian St und Nils und Volker)  harmonierte gut, egal, ob Wind von Vorne oder der Seite – denn der anfängliche Rückenwind auf dem Weg nach Wischhafen ändert sehr bald auf Seewind und kam ab Lühe meist nur noch von vorne. Vor der 20 minütigen „Seefahrt“ über die Elbe, die zwischen Wischhafen und Glückstadt wirklich sehr breit ist, stärkten wir uns mit Matjesbrot und Cola.  Auf der Glückstädter Seite ging es dann durch die überwiegend topfebene Marschlande weiter bis vor die Tore Hamburgs.  

Um 21:00 endete die Tour in Hamburg/Schnelsen. 

[VR]

Keine Gnade nach dem Trainingslager (Di, 19. Juni 2018)

Nur zwei der 14 Teilnehmer des Höhentrainingslagers vom vergangenen Wochenende in Tanne/Harz (473 m ü. NHN!!!) fanden sich zur Dienstagsrunde ein. Und fanden keine Gnade bei den anderen fünf Daheimgebliebenen.
Flott ging es bei munterem Gegenwind am Elbdeich entlang bis kurz vor Stade. Sonne mit ein paar Wolken und angenehme 21°C boten ansonsten optimale Wetterbedingungen. Aber auch die Rücktour durch´s Alte Land mit dem wohlverdienten Rückenwind brachte keine Erleichterung. Derselbe wurde gezielt zur Erhöhung der Durchschnittsgeschwindigkeit eingesetzt. Nur halbherzig folgte die Gruppe dem Vorschlag, den im Trainingslager geübten Belgischen Kreisel zu trainieren. Nun ja, die Strecke war an der Stelle wirklich gerade sehr kurvenreich.

Am Ende zeigte der Tacho 74 km in 2:35 h bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28,6 km/h. Eine ausgesprochen gemütliche Regenerationsrunde war es somit für die beiden Teilnehmer des Trainingslagers nicht.

(KM)

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Fahrt 20180619

Trainingslager HARZ

Trainingslager Tanne/Harz vom 15.-17. Juni

Als Volker zwei Wochen vor dem Trainingslager die Streckenpläne verschickte (Fr: 75 km, 1000 HM, Sa: >90 km, 1600 HM, So: 70 km, 1200 HM) da war mir nur noch flau im Magen. Noch nie war ich über 70 km am Stück gefahren und noch nie in den Bergen. Auf der Hinfahrt im strömenden Regen machte mir mein Sohn per Telefon noch Mut: „Du wirst von vorne dreckig sein und von hinten und von den Seiten auch. Aber hinterher fühlt es sich geil an". Was für ein Trost.

Pünktlich zum ersten Training am Freitag gegen 14 Uhr hörte der Regen auf und zwei Gruppen setzten sich auf den in Windeseile getrockneten Straßen in Bewegung. In meiner Gruppe fuhr der Trainer Armin Raible mit. Auf einem Parkplatz übten wir Kurventechnik. Am Ende standen ca. 75 km zu Buche. Die andere Gruppe hat es bereits auf 92 km mit 1300 Höhenmetern gebracht in 3:22.

Für den Sonnabend war die „Königsetappe" angesetzt. Würde ich die 90 km bergauf und bergab schaffen? Vor der Abfahrt posierten wir noch in der nagelneuen Teamwear für ein Gruppenfoto. Unsere Gruppe startet mit einigem Vorsprung vor den Anderen, aber schon nach wenigen Kilometern überrollten sie unser Feld an einer Abfahrt. Und Volker dreht sich dabei noch locker um und filmte mit seiner Kamera! Wie gut, dass ich keinen Tacho besitze und erst im Nachhinein feststellte, dass ich mit 65 km/h den Berg hinabgerast war.

Bergauf und bergab ging es über Benneckenstein, Braunlage, Sankt Andreasberg. Auf den wenig befahrenen Straßen plauderten wir nebenbei. Die Anstiege waren lang und moderat. Gleichmäßig trat ich in die Pedale und kam dabei nicht sonderlich aus der Puste. Eine blonde Schöne auf dem Mountainbike überholte uns. Zwei meiner Mitstreiter fühlten sich angestachelt und hängten sich an ihr Hinterrad. Oben auf dem Berg warteten sie dann aber und es gab eine kleine Pause mit Banane und Riegel. Die Temperatur war angenehm, um die 20 Grad, die Sonne schien. Bei den schnellen Bergabfahrten wurde es recht frisch, aber der nächste Anstieg lauerte hinter der Kurve. Warnende Stimmen mahnten vor „dem" Anstieg. Hinter Altenau sollte es 8 Kilometer bergan gehen zum Torfhaus, wo wir mit der anderen Gruppe, die zwischenzeitlich mit dem Trainer einige Kilometer mehr absolviert hatte, verabredet waren.

Mit gutem Schwung kam ich in Altenau aus der Kurve und nahm den 8 Kilometer langen Anstieg zum Torfhaus in Angriff. Acht Kilometer nur bergan. Hinter jeder Kurve lauerte ich auf einen flachen Streckenabschnitt – vergeblich. Es tat weh. Warum nur war ich nicht zu Hause geblieben? Wie weit ist es noch? Ich versuchte, an etwas Schönes zu denken, aber mein Kopf wollte nicht denken. Der einzige Gedanke war: wenn du jetzt aufhörst mit Treten, bist du verloren. Thomas zog an mir vorbei. Stefan überholte mich. Autos fuhren an mir vorbei und Motorräder. Der Anstieg schien endlos.

Endlich war es geschafft. Die andere Gruppe war schon da. Wir legten eine wohlverdiente Pause ein und gönnten uns Kuchen und Windbeutel. 60 Kilometer waren wir gefahren, angeblich sollte es nun nur noch bergab gehen.

Der Windbeutel konnte es nicht gewesen sein, der mir neue Kräfte verliehen hatte. Aber je näher wir dem Ziel kamen, desto schneller wurde ich und desto mehr Spaß hatte ich. Die frische Waldluft, die Aussicht zum Brocken, die Täler und Wiesen, was für eine schöne Landschaft! Es fühlte sich so geil an!

Auch den letzten steilen Anstieg zum Hotel hoch schaffte ich. Dann war ich am Ziel. 93 Kilometer und 2066 Höhenmeter hatte mein Smartphone aufgezeichnet. Ich konnte es kaum fassen. Die andere Gruppe traf kurz nach uns ein und hatte 127 km zurückgelegt bei 2300 Höhenmetern.

Am Abend saßen wir zusammen, tauschten uns über die Ereignisse des Tages aus und über vergangene Erlebnisse und alle schienen zufrieden zu sein mit sich und mit diesem Tag in den Bergen.

Auch am Sonntag vor der Rückfahrt nach Hamburg setzten sich meine Mitstreiter noch einmal auf's Rad für weitere 75 km. Aber da war ich schon in der Regeneration.
Man muss es ja nicht übertreiben. Abends verabredete ich mich noch mit einer Freundin für eines der kommenden Wochenenden zu einem Ausflug in den Harz. Mit
dem Rennrad.

(KM)

Strecken Harz 2018